ein bisschen #shakingmountains

In meinem Bücherregal gibt es dieses eine Buch. Eines, aus dem ich nicht nur Inspiration schöpfe – ich entnehme ihm so viel mehr: Verständnis zum Beispiel. Und Selbsterkenntnis. Aber auch Motivation. Energie. Tja, da hätten wir sie wieder einmal, die Kraft der Einfachheit. (Alles) eigentlich wie immer also, dürfte sich der eine oder andere von euch an dieser Stelle denken. Aber: Weit gefehlt! Nicht alles ist wie immer. Ich erinnerte mich erst zwei Tage später an die Worte: die viel zu passenden aus jenem Buch. An keine anderen als diese hier. she herself is a wildling. give her freedom –…

ein bisschen #meeresleuchten

Gestern war wieder so ein Tag. Einer, an dem es ausschließlich regnete, wir uns auf dem Sofa aalten und letzten Endes den eigenen Augen kaum Glauben schenken mochten, als am frühen Abend der wolkenverhangene Himmel unverhofft aufriss. Es genügten wenige Schritte über den heimischen Hof, gekrönt vom Anblick eines imposanten Regenbogens, um in mir einen gewissen Impuls auszulösen. Ich konnte also gar nicht anders – ich musste los. Getreu dem nordischen Motto: Wat mutt, dat mutt. 🙂 Gestern gab es neben starken Impulsen, die zu kurzerhand ergriffenen Chancen führten, aber auch das hier, das einfache Glück – und davon wirklich…

ein bisschen #wonnemonatduft

[Alles neu macht der Mai.]  In wenigen Tagen ist er da, der Wonnemonat. Gerade gab es (erfreulicherweise!) das erste richtige Frühlingsgewitter, sodass ich die Gelegenheit nutzte und mit der Kamera bewaffnet ins Heimatrevier ausschwärmte. Zunächst war der Himmel regelrecht verhangen mit dicken, grauen Wolken. Kurz darauf brach dann jedoch die Sonne durch die Regenwolken, wärmte den Erdboden und zauberte ein fabelhaftes Naturschauspiel. Einige Minuten lang stand ich einfach inmitten der Buchen und lauschte: Die Tropfen fielen nach und nach auf den trockenen Waldboden, verursachten dabei fast schon lautstarke Geräusche. Die Stille nach so einem Landregenschauer ist nie von langer Dauer…

ein bisschen #eibsee

Oh, du wunderschönes Bayernland! Ich bin noch immer verzaubert, ganz besonders vom Eibsee. Eigentlich wollte ich lediglich eine Freundin in München besuchen – aber wie mein Leben mitunter so spielt, landeten wir mehr oder weniger plötzlich in den Bergen. Genauer gesagt: an eben jenem Eibsee. Unterhalb der Zugspitze. ❤ Die Idee zu diesem Ausflug bekam ich, als X. und ich am Isarstrand in der Sonne saßen, uns über all das unterhielten, was seit unserem letzten Bayern-Roadtrip Anfang Mai passiert war und ich von einer Sekunde zur nächsten dieses Gefühl hatte. Diesen ganz bestimmten Drang. Das Verlangen, die Berge zu sehen….

ein bisschen #zubesuchinwürzburg

Vor einiger Zeit durfte ich Lisa, Moritz und ihren Zuwachs in Form von Drahthaarwelpe Delta besuchen. Es ist vermutlich überflüssig zu erwähnen, wer hier eigentlich wem die Show stahl – die kleine Delta zeigte sich jedenfalls von ihrer besten und zuckersüßesten Seite. Mit einem gemeinsamen Frühstück starteten wir in den Tag, bevor es anschließend hinaus ins Revier ging. Jenen Reviergang durch die beeindruckenden Wälder etwas außerhalb von Würzburg begleitete ich mit der Kamera und konnte folgende Schnappschüsse schießen – abermals weitaus aussagekräftiger als so manche Anreihung von Buchstaben… 🙂 In diesem Sinne: Frohes Anschauen! Und herzlichen Dank an euch beide…

ein bisschen #revierrunde

Revierrunden. Ausgiebig. Zusammen mit dem Dackeltier. Mehr Glück in seiner reinsten Form wäre wohl unerträglich…und überhaupt möglich? Bleibt fraglich. Es gibt jedenfalls kaum schönere Dinge, als mit seinem besten Freund auf vier Pfoten das heimische Revier zu erkunden. Kontrollgänge zu machen. Fährten zu lesen. Gemeinsam, als Team unterwegs zu sein. Sich zu verstehen – blind, ohne viele Worte. Na gut, Spaß bei Seite, mitunter muss ich tatsächlich seinen Namen brüllen. Dackel halt. Mit eigenem Kopf und schrecklich viel Witz. Im praktischen Kleinformat… Ok, ok. Ich wollte keine Werbung machen. Ich wollte vielmehr schwärmen. Nicht mehr und nicht weniger. Von Momenten…

ein bisschen #junisommerabend

Junisommerabende – selten werden die Schönheit und Magie der Natur sichtbarer als in jenen Momenten, in denen die Junisonne einfach nicht untergehen mag. In denen sie ihre Umgebung in ein unheimlich schönes, goldenes Licht taucht. In denen sie auch mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages noch ausreichend viel Wärme auf die Erde bringt. Wenn plötzlich alles nach Getreide duftet, süßlich und dabei durchaus besänftigend. Momente, von denen man im Grunde genommen gar nicht genug haben kann. Momente, die man folglich einfach draußen erleben und genießen muss. So gut es eben geht. Weil Junisommerabende etwas schaffen, was nicht jeder Monat zu…

ein bisschen #bayerwaldwandern

Wandern im „Woid“ – für einige wenige sicherlich ein Fluch, für viele allerdings ein regelrechter Segen. Ich persönlich musste jedenfalls nicht lange überlegen, als mich mein Cousin fragte, ob ich ihn auf eine „kleine“ Tour begleiten wollte. So ging es trotz Gewittervorhersage mit entsprechendem Proviant – ich hatte mich daheim um zwei Butterbrote gekümmert, während A. lediglich die bayerische Mahlzeit in Form eines kühlen Bieres zu benötigen schien. Sichtlich irritiert biss ich, beherzt schmunzelnd jedoch, in mein Brot, als wir endlich den dritten und letzten Gipfel erreicht hatten. A. schmunzelte fast genauso sehr – hatte er natürlich auch eine Flasche…