„Das Leben und die Wellen haben eines gemeinsam: Sie treiben etwas an und spülen etwas Anderes weg. Denn wenn die Flut kommt, dann spülen die Wellen die Sandburgen weg. Aber sie treiben vielleicht auch ein Stück Holz an, mit dem jemand das Dach seiner Hütte ausbessern kann.“
Ja, so ein Heimatbesuch am Meer ist unheimlich viel wert. Die ersten Sekunden sind meist ausreichend, um das Gefühl zu vermitteln, endlich angekommen zu sein. Endlich kurz die Pause-Taste des eigenen Lebens drücken zu können. Dies passiert, sobald der Geruch des Meeres wahrgenommen und dem Wellenrauschen bereits aus der Ferne gelauscht wird. Plötzlich findet man sich im Hier und Jetzt. Wird der Rest der Welt fast automatisch vergessen. Muss man nichts anderes tun, als loszulassen. Als durchzuatmen. Als die Augen zu schließen und die Kraft jenes Augenblicks zu spüren. Einfacher geht es im Grunde genommen fast gar nicht. Und das, das ist für mich tatsächlich das Allerschönste. Es braucht gar nicht viel mehr, um pures Lebensglück zu empfinden. Besonders in entsprechender Gesellschaft – allen voran die der treuen Vierbeiner. 🙂
Wer kennt es nicht? Je länger man sich fern der Heimat aufhält, desto größer wird die Sehnsucht nach der Heimat. Nach dem Zuhause. Und desto eindeutiger wird der wahre Wert dieses Ortes. Weil man oft erst dann erkennt, was es lediglich brauchte, um zurück zur inneren Ruhe zu finden. Um in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren. Oder aber einfach nur um neue Energie zu tanken. All das macht das Meer möglich. Glücklich ist demnach der, der dies für sich erkannt hat. Der weiß, wie und womit er sich helfen kann. Schließlich findet sich die größte Freude an Orten, an denen wir sie am wenigsten vermuten.
Ja, du Heimatmeer, ich lieb‘ dich sehr. ❤