ein bisschen #bayerwaldwandern

Wandern im „Woid“ – für einige wenige sicherlich ein Fluch, für viele allerdings ein regelrechter Segen. Ich persönlich musste jedenfalls nicht lange überlegen, als mich mein Cousin fragte, ob ich ihn auf eine „kleine“ Tour begleiten wollte. So ging es trotz Gewittervorhersage mit entsprechendem Proviant – ich hatte mich daheim um zwei Butterbrote gekümmert, während A. lediglich die bayerische Mahlzeit in Form eines kühlen Bieres zu benötigen schien. Sichtlich irritiert biss ich, beherzt schmunzelnd jedoch, in mein Brot, als wir endlich den dritten und letzten Gipfel erreicht hatten. A. schmunzelte fast genauso sehr – hatte er natürlich auch eine Flasche Bier für mich eingepackt. In weiser Voraussicht, weil ich bekanntlich nicht von alleine auf die Idee gekommen wäre… 🙂 So teilten wir untereinander und stärkten uns, das Gewitter und dunkle Wolken im Nacken, für den Rückweg. Für unsere Tour brauchten wir etwa einen halben Tag. Das Gewitter verschonte uns erfreulicherweise, zog dennoch an uns vorbei und überraschte uns mit einem heftigen, wenn auch gleichzeitig erfrischenden Regenschauer. Als besonders anstrengend empfand ich die Strecke nicht – im Gegenteil: für Jung & Alt gleichermaßen geeignet. Im Herbst werde ich dem Hirschenstein einen weiteren Besuch abstatten. Dann allerdings mit einer waschechten bayerischen Brotzeit. ❤