ein bisschen #zubesuchimherzogtum

Wenn ich meiner Heimat einen bereits langersehnten Besuch abstatte, lande ich früher oder später auch im Herzogtum Lauenburg – genauer gesagt: bei meiner Freundin Anna und DK-Welpe Adsche. Vor einigen Tagen war es also wieder einmal so weit und ich machte mich mit Vorfreude, feinstem Bio-Hack und der einen oder anderen weiteren Köstlichkeit im Gepäck auf den Weg zu den beiden. Das mittlerweile nicht mehr ganz so kleine „Hundekind“ empfing mich überaus stürmisch und schien meine Wiedersehensfreude auf Anhieb zu teilen. Durchaus erstaunt stellte ich fest, wie sehr Adsche, den ich vor etwa 4 Monaten zuletzt gesehen hatte, in der Zwischenzeit gewachsen war. Und wie er sich verändert, wie er sich entwickelt hatte. Mindestens genauso erstaunt, wenn auch gleichzeitig sehr beeindruckt, beobachtete ich die beiden: Ein Team, das sich nicht nur sichtlich aneinander gewöhnt, das sich inzwischen schon zu einem Gespann entwickelt hatte. Eine Partnerschaft, die harmoniert und funktioniert. Jetzt schon. Mit einer schier unsichtbaren Bindung zueinander, die in manch einem sicher ein wenig Neid aufkommen lassen würde. Ich war jedenfalls überrascht – positiv natürlich – und begleitete die beiden am nächsten Morgen nach stärkendem Frühstück (für sowohl uns Zwei- als auch für den kleinen Vierbeiner) in Annas Heimatrevier. Da ich meine Kamera nicht nur mitnehmen, sondern auch „arbeiten lassen“ durfte, war ich unheimlich glücklich gestimmt. An dieser Stelle sei erwähnt: Wer mich kennt, der weiß ganz genau, wie man sich diese Art von Schmacki dann vorstellen darf… 😉 (Wie ich zu diesem Spitznamen gekommen bin, ist allerdings eine ganz andere, sicherlich nicht weniger interessante Geschichte…) Ein rundum gelungener Morgen also. Mit ganz, ganz viel Glück. Warum? Nun ja, zum einen weil die Sonne schien, weil die Kraniche riefen, weil der Frühling endlich Einzug erhalten hatte. Zum anderen: Weil ich machen durfte, was ich viel zu gerne tue. Und weil ich draußen war (weitere Erläuterung dieser Tatsache = überflüssig) – noch dazu in Begleitung allerbester Gesellschaft. 🙂

Seit gestern bin ich wieder im Bayernland. Dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis ich meiner Heimat den nächsten Besuch abstatte, versteht sich fast von selbst. Und dass ich dann auch im Herzogtum eine Visite einlege, gehört mittlerweile fast dazu. In diesem Sinne: Auf ganz bald. Es war mir eine Freude. ❤