ein bisschen #heimathafen

Heimat. Das ist für mich vor allem die Lübecker Bucht. Aufgewachsen in der Hansestadt Lübeck bin ich den frischen Wind entlang der Ostseeküste mehr als gewöhnt… Kein Wunder also, dass es mich stets nach ein, zwei Tagen zurück in der Heimat direkt ans Meer verschlägt. So sehr ich das Bayernland mit seinen Bergen zwar bereits in mein Herz geschlossen habe – es ist und bleibt der Geruch des Meeres, der mir dieses tiefe Gefühl der Ortsverbundenheit verleiht. Weckt Erinnerungen. Besänftigt mit seinem Wellenrauschen innerhalb von Sekunden. Die Nähe zur Ostsee macht die Attraktivität meiner Heimatstadt Lübeck also definitiv aus. So starteten wir gestern nach ausgiebigem Frühstück und waren innerhalb von 15 Minuten an der See. Der Wind war unheimlich erfrischend, im wahrsten Sinne des Wortes sogar eiskalt. Und genau deswegen vermutlich gleichzeitig so unheimlich schön – die anschließende Stärkung in Form von Kaffee & Kuchen genossen wir jedenfalls umso mehr. Wohl verdient, möchte man meinen. 🙂 Wir waren allerdings nicht die einzigen, die es an diesem sonnigen Karfreitag an die Küste gezogen hatte: entlang der Lübecker Bucht ging es zu wie auf einem Jahrmarkt. Großes Fiffi-Lüften inklusive. Die ersten warmen Sonnenstrahlen (besonders in Anbetracht der Tatsache, dass zwei Tage zuvor noch einmal ganze 15cm Neuschnee über Nacht gefallen waren…) wurden bei ausgedehnten Spaziergängen am Strand, einem Fischbrötchen to go oder in Form eines Milchcafés an einem der windgeschützten Sonnenplätzchen genossen. Wem könnte man es verdenken?! Was die Berge können, kann das Meer schließlich schon lange… 🙂